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EIN START-UP FÜR VERÄNDERUNG -- SELBSTPORTRaiT

caity lotz drawing in progress

Wie mich ein Tweet von Cathy Lotz dazu brachte, eine Firma zu gründen

Vor zwei Jahren im April hatte ich eine prägende Erfahrung. An einem Donnerstag Nachmittag las ich mich durch die ich neuesten Tweets meiner Lieblingsschauspieler aus dem Arrowverse, als ich über ein Bild von Caity Lotz stolperte. Darauf spielt sie Ukulele und fragt: „Lernt sonst noch jemand gerade ein neues Instrument?“ Ich spiele kein einziges Instrument, und jeder versichert mir ungefragt, dass mein Rhythmusgefühl nicht vorhanden sei. Beim Singen kann ich den Ton nicht länger als drei Sekunden halten, großzügig geschätzt. Ein glasklares Nein also von mir auf die im Tweet gestellte Frage. Ich fing an nachzudenken. Gerade war ich vierzig geworden, hatte einen guten Job, der mir gefiel und verdiente als Freelancerin noch etwas nebenher.  Allerdings hatte ich schon seit einiger Zeit nichts Neues mehr gelernt oder begonnen. Stattdessen verbrachte ich die mir verbleibende freie Zeit auf Netflix oder YouTube und versackte auf dem Sofa vor Serien wie Legende of Tomorrow, The Mentalist oder Chef’s Table, von denen ich mir eine Folge nach der anderen suchtartig reinzog.

Alles läuft bestens … aber irgend etwas scheint nicht zu passen.

Kennst du dieses Gefühl? Eigentlich geht es dir gut. Du hast Freunde und Familie, die dich lieben, und sogar einen Job, der nicht furchtbar ist und genug Geld einbringt. Es gibt absolut keinen Grund, unglücklich zu sein - und dennoch, etwas stimmt nicht. Etwas Grundlegendes fehlt. Vielleicht bekämpfst du dieses unangenehme Gefühl mit Schokolade (nicht, dass an Schokolade etwas falsch sein könnte). Oder du ertappst dich dabei, wie Du Caity Lotz, Chyler Leigh, Jess Macallan und all die anderen Badass-Frauen aus dem Arrowverse auf Twitter und Instagram nicht nur folgst, sondern fast schon stalkst. Möglicherweise versuchst du auch per Binge-Watching alle auf Netflix verfügbaren Food-Shows zu konsumieren.

Als Kind und Teenager habe ich viel gezeichnet, aber mit 18 damit aufgehört. Weil ich mich nicht talentiert genug fand.

So wurde Caitys Tweet für mich zum Weckruf, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen. Ich beschloß, dass es an der Zeit war, wieder etwas Neues zu lernen, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Also begann ich wieder mit dem Zeichnen. Früher hatte ich oft und gerne gezeichnet, gab es aber auf, weil ich annahm, dass Zeichnen sehr viel mit Talent und wenig mit erlernten Fertigkeiten zu tun hätte. Dieses Mal wollte ich mich mehr auf den Prozeß an sich, die Freude am Zeichnen und meine Fortschritte konzentrieren, als einem Picasso nachzueifern. Ich nahm mir vor, Porträts von Menschen zu zeichnen, die mich zu positiven Lebensveränderungen inspiriert hatten. Jede Woche ein Porträt, ein ganzes Jahr lang. 52 Wochen - 52 Porträts.

Warum nicht eine Community aufbauen, in der Leute die Menschen feiern und miteinander teilen, die ihr Leben inspiriert haben.

In den ersten Wochen machte ich eine Liste von Kandidaten und versuchte mich an den ersten Porträts. Ich erzählte meinem Freund Chris von meinem Projekt,  der Feuer und Flamme war und sofort eine eigene Liste erstellte. Als wir dann im Freundes- und Kollegenkreis unser Vorhaben bekannt machten, waren die Reaktionen so positiv und interessiert, dass uns klar wurde: Dieses Thema bewegt und fasziniert auch viele andere. Warum also nicht eine Community aufbauen, die Menschen zusammenbringt, welche ihre wichtigsten Inspirationsquellen und Vorbilder im Leben feiern und miteinander teilen wollen. So wurde die Idee von portrait52 geboren.

Inspirierende, nachhaltige Mode und die Revolution im Kleiderschrank

Letztes Jahr habe ich meinen Schrank ausgemistet. Meine Frau hatte über die letzten zwei Jahre hinweg abgenommen und war nun endlich so weit, sich von ihrer bisherigen Garderobe zu trennen. Die Aussicht auf eine gemeinsame Shoppingtour motivierte mich, auch meinen Bestanden Kleidung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Nach dem Aussortieren und der anschließenden Einkaufstour zählte ich die versammelten alten und neuen Teile. Das Ergebnis übertraf all meine Vorstellungen: Ich besaß mehr als 50 T-Shirts, Tanktops, Poloshirts und Longsleeves! Zu meiner Verteidigung muß ich anführen, dass über die Hälfte davon älter als fünf Jahre sind, und ich tatsächlich alle regelmäßig trage. Manche haben sogar Löcher!

Ich habe nie darüber nachgedacht, dass die Wahl meiner Kleidung auch ein Statement bedeutet. Bis ich selbst eine Marke gründete.

Wenn ich darüber nachdenke, was in der Vergangenheit bei meinen Kaufentscheidungen im Vordergrund stand, überkommen mich leise Schuldgefühle. Manche Stoffe fassten sich wunderbar an und hinterließen ein schmeichelndes Gefühl auf der Haut. In anderen Fällen war es ein schickes Design, das zwar dem Auge gefiel, aber darüberhinaus keine Bedeutung hatte. Der Kaufpreis spielte definitiv eine große Rolle. Nur selten interessierte mich die Herkunft der Materialien oder dachte ich an die Arbeitsbedingungen der Menschen, die diese Stücke herstellten. Bis ich gemeinsam mit meinem Freund Chris beschloß, ein eigenes Label zu gründen.

Wir möchten für Inspiration und Veränderung stehen.

portrait52 bedeutet im Kern, Verantwortung zu übernehmen und uns bewusst zu machen, von welchen Werten wir uns leiten lassen und was uns motiviert, schließlich zu handeln und Veränderungen zu bewirken.  Zu dem zu stehen, was uns inspiriert, und es mit anderen zu teilen. Wir sind nicht die ersten und werden nicht die letzten sein, die ein Unternehmen auf diesen Prinzipien gründen in einer Welt, die heute mehr denn je Inspiration und Veränderung braucht.

Alle mögen gute T-Shirts. So wie wir von portrait52. Wir lieben außerdem unseren Planeten und seine Bewohner.

Mit jedem T-Shirt, das wir entwerfen und herstellen, möchten wir Stellung beziehen für unseren Planeten und jene Menschen, die uns dauerhaft inspirieren. Wir suchen die Zusammenarbeit mit  Herstellern, die so nachhaltig wie möglich produzieren, sowohl im Hinblick auf Materialien als auch Arbeitsbedingungen. Trage Dich in unsere Mailingliste ein oder folge uns auf Youtube und Instagram, um mehr über die Ereignisse und Fortschritte auf unserem Weg zu erfahren. Lass Dich jede Woche auf unserem Blog durch ein neues Porträt und eine neue Inspiration überraschen.

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